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DIY Hunde Tipi

Ich bin ja eher nicht der Typ der gerne Dinge für seinen Hund selber näht, bastelt und klöppelt. Aber jeden Tag laufe ich an Neli´s uraltem Plastikkörbchen vorbei und denke mir jedes Mal, dass man da doch bestimmt was schöneres und vor allem kostengünstigeres hinstellen kann. Also bin ich bei Google auf die Suche nach individuellen Bastelideen für Hundebetten gegangen. Schnell bin ich beim Tipi hängen geblieben. Kurz zur Erklärung: Ein Tipi ist eine Art Zelt in dem die Indianer gelebt und gewohnt haben. Bei meiner Suche nach Anleitungen bin ich fast ausschließlich auf Beiträge gestoßen bei denen man immer irgendwas nähen musste. Da ich überhaupt nicht begabt bin was das Nähen betrifft, beschloss ich selber was zusammen zu schustern und ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen und ich habe keinen Cent dafür ausgeben müssen 🙂

Das Material

Was braucht man also für ein Tipi? Eigentlich ganz einfach: 3 Stöcke, eine Decke oder ein Laken (sowas hat man ja immer zuhause), eine Schere und natürlich etwas Kordel oder Seil.

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Man kann sich natürlich aussuchen, ob man ein Tipi mit 3 oder 4 Stöcken aufbauen möchte. Da Neli sehr klein ist, reichte mir die Variante mit den 3 Stöcken. Für größere Hunde würde ich 4 empfehlen, da der Hund dann mehr Platz hat. Aber warum in den Baumarkt fahren und Geld für ein paar Stäbe ausgeben, wenn Sturm Herwart uns letzte Woche so viele Stöcke von den Bäumen geholt hat? Also ab in den Wald und auf Stöckchensuche gehen. Für Neli´s Größe habe ich 3 ungefähr Hüfthohe Stöcke gesucht, die einigermaßen Gerade und gleich dick waren. Wenn ihr so wie ich die Stöcke nicht kaufen sondern im Wald suchen geht, achtet darauf das es Stöcke sind die nicht mehr so viel Rinde haben. Bei einem der drei Stöcke musste ich nämlich erstmal die Rinde abmachen (Das ging ganz leicht mit einem Messer) und dann in der Sonne trocknen lassen.

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Dann kann es auch schon losgehen: Haltet die Stöcke aneinander und stellt sie im passenden Abstand zueinander. Achtet darauf, dass der Hund dann auch genug Platz hat um sich breit zu machen. Am Besten einfach das aktuelle Kissen einmal drunter legen. Macht dies auch am Besten auf einem Teppich sonst rutschen euch die Stöcke weg. Ja ist mir zweimal passiert, dann bin ich auf unseren Teppich gegangen 🙂 Wenn ihr mit der Stellung der Stöcke zufrieden seid, könnt ihr auch schon mit dem Schnüren beginnen. Zieht die Schnüre dabei immer schön stramm, damit später nichts locker wird und verrutschen kann. Das Ende der Kordel habe ich dann noch mit etwas Flüssigkleber festgeklebt. Hält alles Bombenfest 🙂

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Wenn ihr das Grundgerüst stehen habt, ist der Rest einfach nur noch Eurer Kreativität überlassen. Nehmt euch ein altes Laken oder eine Decke die euch gefällt und legt sie um das Gerüst herum. Ich habe hier eine alte Decke von Neli genommen, die gerade zufällig frisch gewaschen war 🙂 Damit die Decke oben geschlossen ist, habe ich diese einfach mit einer Sicherheitsnadel festgeklemmt und zur Deko eine Lichterkette oben befestigt. Wenn ihr eine schlichte weiße Decke wie ich verwendet habt, könnt ihr diese natürlich auch noch verzieren mit z.B. Blättern. Passend zur Jahreszeit. Zum Schluss darf natürlich nicht das Kissen fehlen oder eine kuschelige Decke. Worauf euer Hund eben am liebsten schläft. Und schon ist euer Tipi fertig.

Für mich die kostengünstigste Schlafvariante die wir je hatten. Und Neli gefällt es auch.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen, wenn ihr mögt 🙂

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