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Die Sache mit dem Schlamm

Wer uns auf Instagram und Snapchat folgt, der hat schon des öfteren mitbekommen, dass Neli das kühle und vorallem dreckige Nass sehr mag. Leider immer zu meinem Leidwesen.

Ja ich bekenne mich schuldig, dass das auch zum Teil mein Verdienst ist, dass Neli so gerne ins Wasser geht. Schon im Welpenalter bin ich mit Neli immer an den Rhein gegangen um sie an das Wasser zu gewöhnen. Mein Grundgedanke dahinter war eigentlich ganz simpel: Bei dem ganzen Fell soll sie im Sommer keine Scheu davor haben ins Wasser zu gehen um sich abzukühlen. Juhu das klappt auch super! Nur Neli unterscheidet nicht zwischen sauberem und dreckigem Wasser. Wasser ist halt Wasser.

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Immer wenn ich dann so ein Foto poste bekomme ich immer dieselbe Nachricht: „Oh viel Spaß beim Sauber machen“ oder „Du musst Neli ja jetzt ganz schön oft baden“.

Nein das muss ich nicht, denn Neli wird immer nur mit warmen und klaren Wasser abgeduscht, wenn sie mal wieder eine Pfütze besucht hat. Kein Shampoo nur warmes Wasser. Und damit geht auch alles raus. Danach wird Neli schön trocken gerubbelt und gebürstet, dann sieht sie wieder aus wie Neu.

Neli weiß auch ganz genau an welcher Stelle die Pfützen sind und wo nicht. Jetzt wo es langsam wieder wärmer wird und es dann mal zur Abwechslung nicht geregnet hat, sucht Neli immer verzweifelt die Pfütze wo sie Tage vorher noch drin gebadet hat. Da ist aber nichts mehr, denn die Sonne hat Nelis Badestellen schön ausgetrocknet.

Das bringt mich noch auf ein anderes Thema und zwar: Trinken eure Hunde aus Pfützen?

Ich habe mal gelesen, dass das sehr gefährlich sein soll, wegen bestimmter Bakterien. Aber ganz ehrlich: Wir hatten noch nie Probleme. Neli trinkt seit ich denken kann aus Pfützen und ist immer Kerngesund. Klar kann man jetzt sagen, wir haben Glück gehabt bisher und man solle es dem Hund doch abgewöhnen. Aber habt ihr schon mal versucht einen Hund zurück zu pfeifen der einen  Mordsdurst hat, weil es so warm ist und dann die Ohren auf Durchzug schaltet? Ja ich könnte Neli ja auch eine Trinkflasche mitnehmen, aber entweder denke ich da nicht immer dran und außerdem reicht die Flasche nicht für einen ausgiebigen Spaziergang. Neli trinkt so viel da müsste ich einen Kasten Wasser mit schleppen.

Ich bin guter Dinge, dass Neli auch weiterhin von Krankheiten und Viren verschont bleibt und habe noch viele Jahre mit ihr voller Pfützen- und Wasserspaß!

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4 Gedanken zu „Die Sache mit dem Schlamm“

  1. Hey, 🙂
    also ich würde mir da keine Sorgen machen wegen dem Trinken aus Pfützen. Schliesslich ist das doch natürlich und selbst wenn dort ein paar Bakterien drin sind stärkt das das Immunsystem. Ich denke Hunde würden umgekipptes Wasser instinktiv nicht trinken. Ich hab ne Katze und in nem Buch mal gelesen, dass Hunde und Katzen sogar lieber aus Pfützen trinken als unser Leitungswasser, weil unser Leitungswasser im Klärwerk mit Chemikalien gereinigt wird und das riechen die Tiere und mögen diesem chemischen geruch wohl nicht so gern. 😀

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